Benzodiazepine

Benzodiazepine oder kurz BZD sind psychoaktive Substanzen, die in Medikamenten enthalten sind, die eine beruhigende Wirkung auf den Körper ausüben sollen. Die Wirkung dieses Inhaltsstoffs kann nicht nur auf den Körper, sondern auch die Psyche Auswirkungen haben. Benzodiazepine können helfen, Angstgefühle abzubauen oder leichter in den Schlaf zu gleiten. Mit der Einnahme dieser Medikamente können sich negative Folgen für das Führen eines Fahrzeugs ergeben. Die Konzentrationsfähigkeit kann ebenso abnehmen, als auch die Reaktionszeit. In einigen Beipackzettel wird zudem davon abgeraten, Autofahrten für einige Stunden nach der Einnahme zu unternehmen.

Menschen, die unter dem Einfluss einer erhöhten Dosis von Benzodiazepin stehen, sind im Straßenverkehr oftmals durch die unsichere Fahrweise und das Fahren in Schlangenlinien zu erkennen. Da andere Autofahrer oft mit Handy unterwegs sind, fällt es auch der Polizei leichter auf diese Fahrer aufmerksam zu werden. In Schnelltest sind Benzodiazepine ebenso wie in Bluttest nachweisbar. Im Blut können sogar drei bis sieben Tagen vergehen, bis sich diese Substanz komplett abgebaut hat.

Haben Benzodiazepine zu einem Verlust der Fahrerlaubnis beigetragen, ist es wichtig, die Sperrzeit für eine Entwöhnung sowie die ersten Schritte zum Erhalt eines Abstinenznachweises zu gehen. Sowohl in Urinscreenings als auch Haarproben ist die Einnahme belegbar. Die Möglichkeit eine Sucht beizubehalten und die MPU zu bestehen, ist daher kein realistischer Ausgang in beiden Testverfahren, die für einen Abstinenznachweis erforderlich sind.